Vor zehn Jahren fing es in Syrien genau so an
Kennengelernt haben wir uns vor fünf Jahren beim Besuch einer Flüchtlingsunterkunft in Bad Salzschlirf. Seit der Zeit begleitet uns Ahmad als Freund der Stiftung. Mit Energie und Fleiß hat er sich hier reingekämpft in das neue Leben in Deutschland. Mit Trauer und Wehmut denkt er an seine Eltern, die im Keller leben, seit ihr Haus zerbombt wurde. Es ist zwar ruhig geworden in Afrin, aber die Menschen leiden. Die Häuser sind zerbombt, es gibt keine Arbeit, kein Geld und kaum etwas zu essen. Ahmad schickt jeden Monat 100 Euro auf Umwegen zu seinen Eltern. Gerade genug, um zu überleben. Vor zehn Jahren fing es in Syrien mit friedlichen Demonstrationen an. Wir alle hoffen, dass es in Myanmar besser endet. jg

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